Was ist Manuelle Medizin?

Manus bedeutet Hand. Manuelle Medizin ist also Medizin mit den Händen. Genau wie im Wort „behandeln“ die Hand steckt.

Aber nicht nur bei der Behandlung gebrauchen in Manueller Medizin ausgebildete Ärzt*Innen ihre Hände.

Schon auf dem Weg zur Diagnose gehört neben dem Zuhören und Hinsehen das Anfassen und Hinfühlen als wichtigstes „Hand“werkzeug dazu, bevor überhaupt technische Hilfsmittel und bildgebende Maßnahmen wir Röntgen, MRT u.ä. zum Einsatz kommen.

Dabei werden behebbare funktionelle von strukturellen Beschwerden unterschieden. Strukturelle Schäden wie Gelenkverschleiß (Arthrose), Brüche, Tumore oder Entzündungen können natürlich auch mit geschulten Händen nicht geheilt werden. Folgebeschwerden hingegen können auch hier gelindert werden.

Typischerweise kommt die Manuelle Therapie aber bei Schmerzen am Bewegungsapparat und Bewegungseinschränkungen zum Einsatz, die durch Über- und Fehlbelastung, Verspannungen und Stress bedingt sind. Auch Kopfschmerzen und Schwindel sowie Verdauungsprobleme können dazu zählen.

Manuelle Medizin ist ganzheitlich gedacht. Das emotionale Erleben, seelische Anspannung und negative Stressoren wirken sich auf die Muskelspannung und ihre Durchblutung genauso aus wie Bewegungsmangel, Überlastung und andere Faktoren.

Manualmedizinisch ausgebildete Ärzte betrachten die Beschwerden ihrer Patienten als Signal einer belastenden Gesamtsituation“

(MWE Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin)

Was bieten wir Ihnen in unserer Praxis?

Ohne dass Sie dafür etwas extra oder gar privat zahlen müssen, profitieren Sie natürlich von der manualmedizinischen Denk- und Herangehensweise an Ihre Beschwerden.

Herr Bergmann und Frau Schuler haben Ihre Weiterbildung zur Manuellen Medizin bei der MWE absolviert. Besuchen Sie für weitere Information gern die Patienteninformation der MWE: https://www.manuelle-mwe.de/patienten/was-ist-manuelle-medizin.php. /

Wie bei anderen Beratungsanlässen auch erfolgt zunächst eine gezielte Befragung, eine körperliche Untersuchung und schließlich eine Handlungsempfehlung oder/und eine Behandlung.

Die manualmedizinische Untersuchung erfolgt durch das Anfassen und Bewegen von Stukturen im Schmerzgebiet, manchmal aufgrund von komplexen anatomischen Zusammenhängen auch an ganz anderen Stellen des Körpers und erfordert unter Umständen eine spzielle Lagerung auf der Behandlungsliege. Auch spezielle Handgriffe sind noch Teil der Untersuchung, bei denen mitunter Druck ausgeübt wird. Insgesamt ist die Untersuchung und Behandlung aber schmerzarm und schonend.

Bitte sprechen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin direkt darauf an, sollte Ihnen etwas unangenehm sein.

Viele Beschwerden lassen sich schnell und einfach verbessern.

Mit gezielten Handgriffen stellt der auf Manuelle Medizin spezialisierte Arzt die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken wieder her. Dabei übt er mit kurzen, raschen oder sich wiederholenden, langsamen Bewegungen und minimalem Kraftaufwand, Druck oder Zug auf Wirbel und/oder Gelenke aus“ (MWE). Gelegentlich kommt es dabei zu hörbaren Lösungsgeräuschen der Gelenke. Dieses „Knacken“ ist aber keine Voraussetzung für eine gelungene Behandlung, kein Gütekriterium. Bei länger bestehenden Beschwerden brauchen auch umliegende Strukturen eine längere Zeit, um sich wieder zu entspannen, sodass die Verbesserung nicht sofort, sondern nach einiger Zeit oder mehreren Behandlungen zu spüren ist. Ein langfristiger Behandlungserfolg ist zudem nicht ohne Ihre eigene Mithilfe zu garantieren. Natürlich müssen die auslösenden Umstände (s.o.) behoben oder mitbehandelt werden. Oftmals werden Ihnen auch Eigenübungen gezeigt ,die wiederkehrende Beschwerden vermeiden helfen.

Bei Fragen sprechen Sie uns gern an.

Wir freuen uns Ihnen die Manuelle Medizin anbieten zu können.